Königsketten sind speziell angefertigte Collier Ketten die auf eine bestimmte Art verflochten sind und dadurch extrem stabil und kompakt wirken. Früher wurden die Kettchen noch von Hand mit dünnem massivem Draht in mühevoller Kleinarbeit verflochten.
Heute geschieht dies zum Großteil maschinell, und aufgrund der stark gestiegenen Preise für Gold sind die Ketten meist hohl und nicht mehr massiv. Die Schmuckstücke sind in verschiedenen Längen erhältlich, sodass man sie unterschiedlich tragen kann. Wer will kann sich an seine Kette auch einen schönen Anhänger daran hängen. Auch bei den Verschlüssen der Königsketten gibt es große Unterschiede. Magnetverschlüsse sind immer mehr im Kommen, aber auch die klassischen Verschlüsse werden bei der Herstellung immer noch verwendet. Auch bei den Legierungen gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu variieren, so kann man eine Kette sich aus Gold, Silber, aber auch Platin herstellen lassen, wie sich versteht natürlich zu unterschiedlichen Preisen.
Da Königsketten meist aus hochwertigen Materialien hergestellt werden, gelten sie keineswegs als Modeschmuck, sondern eher als zeitlose Klassiker. Manche Leute sehen solche Ketten ähnlich wie einen Goldbarren als Wertanlage und hoffen auf eine große Rendite. Zurzeit zeichnet sich ein neuer Trend bei den Ketten ab, so sind viele Ketten wendbar, d.h. das man einen Tag zum Beispiel die Gelbgoldseite und am nächsten Tag die Weißgoldseite trägt. Somit 2 Ketten in einer! Die Reinigung eines solchen Kettchens unternimmt man am besten mit einem Ultraschallreinigungsgerät, oder einfach mit Wasser und Seife. Sollte ihre Kette einmal Schaden davon tragen, sollten sie umgehend einen Fachmann aufsuchen, ansonsten könnte der Schaden noch größer werden.